MONS (Bergen) Europäische Kulturhauptstadt 2015

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Warum ist eine Kleinstadt mit 95.000 Einwohnern in der unscheinbaren belgischen Provinz Henegouwen Kulturhauptstadt? Die Antwort ergibt sich erst nach einem Abstecher dorthin:

Weil die Stadt völlig zu Unrecht unbekannt ist.

Mons wartet wie man das auch von anderen Kulturhauptstädten kennt mit vielen Ausstellungen und Ereignissen auf wie zum Beispiel derzeit mit der Ausstellung zu Vincent Van Gogh. Das aber ist nur Zubrot. Die Stadt selbst ist die Attraktion: Der historische Kern, fast unberührt, manchmal bis zur Renovierungsbedürftigkeit, aber echt und unverschandelt. Die wenigen neueren Gebäude zwischendurch vorbildlich integriert. Verkehrsberuhigt und damit wie fast vor dem Automobil ungewohnt erholsam. Beispiele sind der Grand Place und der Marché aux Herbes. Wunderschöner Belfried (Beffroi), im Barockstil zwischen 1661 und 1972 erbaut und Wahrzeichen der Stadt. Zu dessen Füssen liegt die imposante gotische Kirche der Hl. Waltraud, deren Überreste sie in einem Schrein beherbergt. Nicht weniger interessant ist die Heilige Elisabeth Kirche aus dem 18. Jahrhundert, deren Glockenturm von 1720 schon von Weitem sichtbar ist. Ein neues Kongresszentrum von Daniel Libeskind soll es auch geben, aber das ist dann fürs nächste Mal.

 

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